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Ontologie(Allgemein) Diejenige philosophische Disziplin, in der über das Seiende als solches logisch-begriffliche Untersuchungen angestellt werden; die Lehre vom Wesen bzw. der Bedeutung oder der Bedeutungen des Seienden.
operationell geschlossenAutopoietische Systeme sind sowohl operationell als auch organisationell bzw. informationell geschlossen aber materiell und energetisch offen. Sie beziehen aus der Umwelt Materie und Energie, dafür sind sie offen; in welcher Art und Weise aber Materie und Energie verarbeitet werden, wie sie übersetzt werden, unterliegt den eigenen Modi und Strukturen des Systems selbst. Das System organisiert sich selbst, indem es festlegt, was es mit der Materie und der Energie anfängt. Folglich können autopoietische Systeme auch nicht kausal von Umwelteinflüssen bestimmt oder determiniert werden, sondern sie werden allenfalls von Umwelteinflüssen irritiert oder gestört. Konkrete Systemzustände bestimmen sich damit im System und durch das System selbst und werden nicht von der Umwelt bestimmt.
OrganisationssystemEin im Vergleich zu Interaktionen komplexerer Typ sozialer Systeme. Organisationen erfordern Mitgliedschaftsregeln, ihre Kommunikationen haben die Form von Entscheidungen.
Organongriech. "Werkzeug". Im Rekurs auf Platons Dialog 'Kratylos' begreift Bühler Sprache als Organon, das einer dazu verwendet, um einem Anderen etwas über "die Dinge" mitzuteilen.
Organonmodell(Karl Bühler) Von Bühler im Rekurs auf Platon entwickeltes triadisches Modell, an dem einerseits die drei Funktionen des sprachlichen Zeichens (Ausdruck - verweist auf den Sender, Appell - verweist auf den Empfänger und Darstellung - verweist auf Gegenstände und Sachverhalte) und andererseits das Prinzip der abstraktiven Relevanz bzw. der apperzeptiven Ergänzung verdeutlicht werden.
Origolat. "Ursprung". Das 'hier', 'jetzt', 'ich' eines Individuums, also sein subjektiv bestimmtes Koordinatensystem als Ausgangspunkt seiner Zeigehandlungen in Raum und Zeit.
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