| Dieter Krallmann |
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Dieter Krallmann ist von 1957 bis 1960 in Düsseldorf in den Fächer Musik, Mathematik und Elektrotechnik eingeschrieben und beendet sein Studium im März 1960 mit dem Abschluss eines Toningenieurs. Von 1958 bis 1965 studiert er die Fächer Phonetik und Kommunikationsforschung, Allgemeine Sprachwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie an der Rheinisch-Westfälischen Friedrich Wilhelms Universität zu Bonn. 1965 wird Krallmann zum Dr. phil. im Hauptfach Kommunikationsforschung und den Nebenfächern Musikwissenschaft und Philosophie promoviert. Der Titel seiner Dissertationsschrift lautet: "Statistische Methoden in der stilistischen Textanalyse".
Von 1960 bis 1967 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik der Universität Bonn. In diese Zeit fallen die Mitarbeiten an mehreren Forschungsprojekten der Kommunikationsforschung und der Linguistischen Datenverarbeitung, so z. B. an dem in Zusammenarbeit mit dem 'Philosophischen Seminar A' der Universität durchgeführten "Kantindex". Die folgenden drei Jahre (1967 bis 1970) ist er als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik in Bonn tätig. 1970 folgt die Ernennung zum Oberassistenten am Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik. Im Sommersemester 1970 habilitiert sich Krallmann mit "Kommunikationsforschung und Linguistische Datenverarbeitung" an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn. Am 2. März 1971 folgt die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor der Universität Bonn, am 22. März 1971 dann die Ernennung zum Wissenschaftlichen Rat und Professor am Institut für Kommunikationsforschung und Phonetik der Universität Bonn.
Im Sommersemester 1972 übernimmt er eine Gastprofessur am Germanischen Seminar der Universität Hamburg. Vom 1. September 1973 bis zum 30. September 2002 ist Dieter Krallmann ordentlicher Professor für "Sprachwissenschaft, insbesondere Kommunikationswissenschaft" der Universität Duisburg-Essen. Von 1972 bis 1980 ist er Projektleiter der vom BMfT geförderten Großprojekte "ISLIB" und "PLIDIS" am Institut für Deutsche Sprache, Mannheim. Von 1976 bis 1980 ist er Abteilungsleiter "Linguistische Datenverarbeitung" des Instituts für Deutsche Sprache, Mannheim. Zudem ist Dieter Krallmann seit 1986 Mitglied im Forschungsverbund "Anwendungen der Künstlichen Intelligenz" in Nordrhein-Westfalen.
Mit der Absicht, über gängige Ausrichtungen von Kommunikationswissenschaften auf entweder exklusiv medientheoretische oder publizistische Inhalte hinauszugehen, wird an der Universität Duisburg-Essen seit 1976 in der Kommunikationswissenschaft geforscht und gelehrt. Im Zentrum des Fachverständnisses stehen deshalb die Beschäftigung mit zwischenmenschlicher Kommunikation und die basale Fragestellung: Wie ist Kommunikation möglich? Durch seine Beteiligung an der Konzeption und Etablierung des Faches, den Aufbau des KOLOSS-Lehr-/Lernsystems seit 1997 und das zusammen mit Andreas Ziemann verfasste Lehrbuch "Grundkurs Kommunikationswissenschaft" hat Dieter Krallmann das Profil der Essener "KoWi" entscheidend geprägt.
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