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Charisma/charismatischgriech.: "Gnadengabe". Die charismatische Herrschaft ist einer der drei Weberschen Idealtypen legitimer Herrschaft. Der Gehorsam wird hierbei aus Hingabe an bestimmte Eignungs- und Führungsqualitäten einer Person geleistet, die aufgrund außeralltäglicher, ungewöhnlicher Begabungen als charismatisch erlebt wird. Das typische Herrschaftsverhältnis konstelliert sich hierbei zwischen einem Führer und seiner Gemeinde. Ein Charakteristikum der charismatischen Herrschaft ist ihre Labilität, da der charismatische Herrscher seine Legitimität nicht aus Ordnungen, Satzungen oder hergebrachtem Brauch ableiten kann, sondern sie stets aufs Neue unter Beweis stellen muss.
CodeDas binäre Schema eines Kommunikationsmediums, d.h. die Unterscheidungen, mit denen ein System die eigenen Operationen ausschließlich beobachtet. Das Funktionssystem (s.d.) Wissenschaft operiert z.B. mit dem Medium (s.d.) Wahrheit und dem Code wahr/unwahr.
cogitationesIn der Phänomenologie Husserls Bezeichnung für alle möglichen Bewusstseinsakte (z. B.: Denken, Wollen, Erinnern, Wahrnehmen etc.), die gemäß der Struktur des intentionalen Bewusstseins - Bewusstsein-von-etwas - immer auf etwas gerichtet sind (Das Erinnerte; das Wahrgenommene; das Gedachte; das Gewollte etc.).
Cognitive Science(Kognitionswissenschaft) (Allgemein) In den siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts entstandene interdisziplinäre Forschungsrichtung, die davon ausgeht, dass kognitive Leistungen als informationsverarbeitende Prozesse beschrieben und erklärt werden können und die Computersimulation als eine ihrer grundlegenden Methoden nutzt.
comprehensivEigenschaft menschlicher Erfahrung; es lässt sich in der Erfahrung unterscheiden zwischen dem, was erfahren wird und dem Akt des Erfahrens selbst.
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